6. September 2010

Es ist die Nachtigall und nicht die Lerche....

das hoffe und wünsche ich mir jeden Morgen, wenn ich den ersten Vogelgesang vernehme. Sofern ich überhaupt etwas um mich wahrnehme!

Kürzlich ereilte mich  die Aufforderung von leben.audene.de mein morgendliches Aufwachritual zu beschreiben! Für mich keine leichte Sache, denn ich gehöre zu der Spezies die wirklich sehr schwer aus den Federn kommen. Darüber  zu zu schreiben  und mich an meine Abläufe zu erinnern  ist an sich schon die Herausforderung :-) Ich bin Morgens ein wahre Traumwandlerin - mein Körper scheint sich nur mühsam vom nächtlichen Lager zu erheben. Mein Geist hat irgendwie die Angewohnheit noch mindestens eine Stunde im Bett oder wo auch immer zu verbingen.Wir wollen in der Früh irgendwie nicht zueinander finden!

Das erinnert mich an die  "esoterisch" angehauchte Theorie, dass ein Jet-Lag mitunter darin begründet sein soll - dass die Seele bei Flugreisen nicht so schnell mithalten kann, wie der Körper. Sprich man fliegt von New York nach Deutschland und man ist zwar in Berlin angekommen, die Seele befindet sich wahrscheinlich gerade noch irgendwo über dem Atlantik! Eine außergewöhnliche Theorie, aber  wenn es so etwas gibt,  dann geht es mir Morgens wohl auch so! Ich habe praktisch einen Mini-Schlaf-Jetlag!

Ich bin ein Morgenmuffel, wie es im Buche steht! Da helfen keine kalten Duschen, kein Morgenlauf in der taufrischen Gras, keine gymnastische Verrenkungen am offenen Fenster und auch kein Kaffee, den ich sowieso nicht trinke - weil er mir einfach nicht schmeckt und er mich nervös macht.

Dabei hat ein Morgen soviel zu bieten und ich habe schon einige "schöne" Morgen erlebt. Das heißt für mich aber Mitten in der Nacht aufstehen oder gar nicht schlafen gehen.

Es ist wirklich wunderbar, wenn die Dunkelheit verschwindet, die ersten Sonnenstrahlen sich den Weg auf die Erde bannen, die Vögel mit ihrem Gesang sich und die Menschheit betören.... Da verstehe ich alle literarischen  und musikalischen Ausführungen von "Morning has broken bis " Morgenstund hat Gold im Munde".

Ein Morgen hat immer etwas von einem Neubeginn - ein Tag wird neugeboren und mit ihm viele neue Möglichkeiten! Nur leider, bekomme ich das viel zu selten  so bewusst mit. Es ist eine Schande! Doch was kann man gegen die Gene machen?  Ich bin nun mal die "Nachtigall" und nicht die "Lerche"! Gott sei Dank wurde das in der Chronobiologie erforscht und man kann für sein Langschläfer- und Morgenmuffelsein wirklich nichts.

Kurz zusammengefasst sieht mein Morgen so aus:
  • Wecker mit Wiederholungsfunktion klingelt - nach der 2x- 3x Läuten erhebe ich mich aus meinem kuschligen warmen Bett
  • Ab ins Badezimmer - Wasser ins Gesicht, Musik ein . aber bitte ohne nervende dauerquatschende Moderatoren... Das halte ich in der Früh überhaupt nicht aus!
  • Ab unter Dusche und Fertigmachen der Morgentoilette
  • Danach wird das Frühstück zubereitet und verzerrt (Vollkornbrot, Tost, Tee, Früchte, Müsli, Kakao)
  • Langsam erwachen dann die Lebensgeister und Bine's Geist und ihr Körper sind wieder vereint :-)
Wie geht es Euch in den frühen Stunden des Tages? Seit Ihr blitzschnell munter oder braucht Ihr auch eine Ewigkeit um Eurer Sinne Herr zu werden und in den Tag zu starten?

Die Aussicht auf ein tolles Frühstück erweckt die Lebensgeister! (Foto: Trendwelt)


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