9. Juni 2015

Low Carb Eis



Puhh die letzten Tage war es so heiß! Ich komme bei +25 Grad sowieso immer ins Schwitzen. Wir hatten jetzt 30 Grad und in der Wohnung ist leider auch nicht viel kühler gewesen.

Jedenfalls bekam ich da Lust auf ein Eis. Ich hab schon Ewigkeiten keines mehr gegessen, da ich mich weitgehendst zuckerfrei ernähre.

In Eis ist halt doch jede Menge davon enthalten und eine zuckerfreie Variante habe ich noch nicht gefunden. Abgesehen davon, möchte ich nicht wissen was da dann alles an Zusatz- und Farbstoffen enthalten ist.

Deshalb habe ich jetzt einfach ein  Rezept für ein Vanille Parfait gesucht und in eine Low Carb Variante umgemünzt. Also genau genommen ist es kein Eis sondern Halbgefrorenes bzw. ein Parfait. Aber für mich ist da nicht so viel Unterschied. Außerdem ist es leichter zu machen, wenn man keine Eismaschine zur Hand hat.

Jedenfalls war das Ergebnis phantastisch! So lecker und das Rezept ist auch super, da "nur" 3 Eier und 250ml Sahne enthalten ist. Wenn man mal vergleicht wie viel bei den anderen Rezepten an Eiern dabei ist.

Also hier die Zutaten:

3 Eier
1 Vanilleschote
75 g Xylit  (eventuell gemahlen in Puderzuckerform mit elektr. Kaffeebohnenmühle)
250 ml Schlagsahne
1 TL Zitronensaft
Öl für die Form (Kastenform für ca. 500 ml Inhalt)

ZUBEREITUNG:

1. Eier trennen und das Eiklar in eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen. Die Eigelbe in einen Metallschüssel geben. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark heraus schaben. Zusammen mit dem Xylit zu den Eigelben geben.

Anmerkung: Ich habe das Xylit fein gemahlen mit einer elektrischen Mühle, weil im Ursprungsrezept auch Puderzucker angegeben ist.  Wie es sich mit ungemahlen Xylit verhält, weiß ich nicht. Man muss es einfach probieren, ob es sich schön verteilt. Aber ich denke schon, da man es ja über dem  heißen Wasserbad aufschlägt.

2. Das Ganze über dem heißen Wasserbad mit dem Schneebesen dick schaumig schlagen. Anschließend zum Abkühlen im kalten Wasser (Küchen-Waschbecken) weiter schlagen.

3. Danach die Sahne steif schlagen und unter die abgekühlte Eimasse ziehen. Das Eiklar mit Zitronensaft steif schlagen und den Eischnee unter die Eismasse heben.

4. Eine Kastenform mit  Öl auspinseln. Die Form mit Frischhaltebeutel auskleiden. Frischhaltefolie ist zu dünn und reißt schnell! Die Parfaitmasse einfülle, verteilen  und glatt streichen. 

Anmerkung: Meine Kastenform ist ca. 29 cm lang und zwischen 7-8 cm hoch und breit.  Die Masse ging hier gut hinein und es war noch etwa einen Fingerbreit Luft bis zum Rand.

5. Mit einer Frischhalte-Folie (hier kann man sie verwenden) oben abdecken und mindestens 6 Stunden, besser aber über Nacht durchfrieren lassen.

6. Wer gerne eine Beeren-Sauce haben möchte, der kann das auch jetzt schon vorbereiten. Einfach Beeren der Saison mit Wasser, Ruhm und Süßstoff oder Xylit abmachen und in den Kühlschrank stellen. Diese sollte dann auch mehrere Stunden durchziehen. Mann kann sie dann so oder auch pürriert verwenden.

7. Wenn das Ganze durchgefroren ist, stürzt  man das Parfait und richtet es z.B. mit  Erdbeeren  für mehrere Personen an oder man kann das Eis auch weiter eingefrieren. Am Besten in eine Frischhaltebox und  in Stücke geschnitten. Dann hat man länger etwas davon!  Das Parfait soll ca. 6 Wochen in der Kühltruhe oder dem Gefrierfach halten. Bei uns hielt es aber nicht mal eine Woche ;-)




1 Kommentar:

  1. haaalölleeee
    MEI ohne ZUCKA:::::: i gebs ehrlich zua...
    des kannt is nit,,,,
    aber des mit den ZUCKA ERSATZ
    schmeckt des sichaaaaa ah volleee guat
    hob no an feinen ABEND
    und DAAAANKE für de liaben WORTE
    vom letzten mol
    bis bald de BIRGIT

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