11. Dezember 2016

Weihnachtsornamente selbstgemacht!




Heuer habe ich meine alte Weihnachtseko von vor zwei Jahren her ausgeholt.  Ich mag es ja gerne puristisch und daher ist meine Weihnachtsdeko auch nicht so pompös.

Ich habe damals aus einem  Stärke-Natron-Wasser Teig (engl. cornstarch dough) diese Aufhänger gebacken.  Eigentlich war es ganz einfach.
Man vermischt die Zutaten und kocht das Ganze in einem Topf auf dem Herd unter ständigem Rühren bis der Teig eine Konsistenz ähnlich von Püree hat.  Dann gibt man ihn heraus und lässt ihn etwas abkühlen. Dann kann man den Teig kneten und ausrollen.

Man sollte den Teig weder zu dick noch zu dünn ausrollen.  Vielleicht so 1 ½ cm weil er sonst beim Backen reißt.   Mit verschiedenen Ausstechern kann man dann seine Wunschmotive ausstechen. Mit einem Strohhalm dann ein Loch machen, damit man die Figürchen auch aufhängen kann. Wer ein Muster auf dem Teig haben will kann einfach einen Wollschal, Haube oder Häkeldeckchen aufrollen und wieder abziehen.

Danach kommen sie in den Ofen bei  80 Grad Celsius.  Dort bäckt man sie zuerst 40-60 min auf einer Seite  und wendet sie dann und bäckt noch einmal 40-60 min. Das soll verhindern, dass die Aufhänger brechen.  Soweit ich mich erinnern kann sind mir aber doch ein paar gebrochen. Also wenn man mehr haben möchte dann kann man sicher auch mehr Teig machen, wenn man will.

Interessant ist jedenfalls der Geruch in der Küche. Es riecht irgendwie alles etwas nach Seifenlauge oder Waschpulver. Also nichts mit süßlichem Plätzchenduft. Ich habe die Ornamente vor zwei Jahren gemacht und dann damit auch Weihnachtspäckchen dekoriert usw.  Die restlichen habe ich dann in eine Metalldose gegeben. Sie sind haltbar, aber wenn sie mal hinunterfallen dann sind sie auch meist kaputt. Man kann sie aber zur Not auch mit Sofortkleber wieder zusammenfügen, wenn der Schaden nicht zu groß ist.



Hier die Zutaten:
½ Tasse Speisestärke
1 Tasse Natron (kein Backpulver!)
¾ Tasse Wasser

Wenn Ihr keine amerikanischen Cup-Messbecher hat – einfach eine andere Tasse nehmen und damit messen.







2. Dezember 2016

Einfach Adventsdeko - Idee

Nicht immer hat man Zeit sich einer aufwendigen Advents-Dekoration zu widmen. Oft vergeht die Zeit so schnell und plötzlich steht der 1. Advent vor der Tür. Bei mir ist es in den letzten Jahren zur Tradition geworden, dass ich mit einer einfachen Deko beginne. Meistens kommt dann im Laufe der Vorweihnachtszeit immer mal etwas an Dekoration dazu. Aber mit einer einfachen Deko ist man auf der sicheren Seite und hat auch weniger Stress.

Diesmal habe ich einfach weiße Stumpenkerzen gekauft und eine Packung Anissterne. Um die Kerzen habe ich dann einen Spagat gebunden, die Sterne angeklebt und fertig war die Deko. Ich finde sie einfach - aber einfach wunderschön!

19. August 2016

Neuer IKEA Katalog 2017

Der neue IKEA Katalog 2017 ist da! Zumindest in der US-Version, die immer etwas früher erscheint als die Deutsche.  Inhaltlich unterscheiden sich die Katalog meist nur kaum und deshalb kann man getrost einen Blick in die amerikanische Auflage des beliebten Einrichtungs-Katalog wagen.





Der Katalog steht meiner Meinung nach unter dem Motto der individuellen Selbstverwirklichung und Gestaltung im häuslichen Bereich! Das mag jetzt etwas eigenartig klingen, produziert der Möbel-Riese aus Schweden doch recht einheitliche Massenware. Nichtsdestotrotz will er mit seinem Angebot dazu anregen verstärkt auf die individuellen Bedürfnisse zu achten und sich auch so einzurichten. Natürlich wird man immer das ein oder andere IKEA-Möbel sofort erkennen, aber letztlich kommt es darauf an wie man lebt und die Möbel nutzt und vielleicht auch für sich verändert wie z.B. durch diverse IKEA-Hacks.
Anbei eine Auswahl an interessanten Bildern aus dem IKEA Katalog 2017, welche ich für Euch zusammengestellt habe!













Fotos: IKEA



21. Juli 2016

Bitte nicht stören - Schild!

Da ich seit längerem auf der Suche nach einem sogenannten "Bitte nicht stören"-Schild war, aber keines gefunden habe, das mir so gefällt habe ich mir einfach selber eines gebastelt. Wer mag kann sie gerne herunterladen. Es gibt eine Englische und Deutsche Version der Schilder! Einfach ausdrucken und ausschneiden! Man kann die Schilder auf Pappe kleben oder gleich ein etwas dickeres Papier beim Ausdrucken verwenden. Viel Spaß!





Hinweis: Die Grafik des Mandalas stammt  von freepik.com





Downloads (PDF):

(1) Door Hanger- Do not disturb! -blue

(2) Door Hanger - MEDITATION - orange 

(3) Türhänger - Bitte nicht stören! - Zeit für mich - blau

(4) Türhänger - Bitte nicht stören! - blanko - orange





24. Juni 2016

DIY: Eistüte mit Blumen

Der Sommer mit seiner Blumenvielfalt inspiriert mich immer wieder zu neuen DIY-Projekten. Vor einiger Zeit habe ich -  irgendwo in den Weiten des Internet - zauberhafte Fotos von Eistüten mit Blumen dekoriert gesehen.  Da es nun in den Gärten und allen Ecken eine Vielzahl von Blüten gibt und die Eistüten auch in jeden Supermarkt zu bekommen sind, musste ich das Ganze gleich mal ausprobieren.

So geht es:

Man sucht sich einfach die Blumen seiner Wahl zusammen und  dazu ein bisschen Grünzeug.In meinem Fall waren es Kletterrosen, Frauenmantel und Schleierkraut und Lavendel.  Man kürzt die Blumen auf die gleiche Länge und bindet sie eventuell zusammen und steckt sie in die Tüte. 

Je nach Tüte/Waffelart muss man etwas vorsichtig sein, da die Dinger recht schnell brechen.  Sollte man die Blümchen vorher schon ins Wasser gestellt haben, dann kann man die Tüten mit Frischhaltefolie auskleiden, damit diese nicht aufweichen.

Man kann das Eistüten-Blumebouqet auch in eine große Schale mit Dekosand stecken oder  als Tischkarte verwenden.  Da sollte man dann aber langlebige Blumen (Nelken) haben oder eventuell ein sehr  kleines Blumen-/Orchideenröhrchen  als Wasserversorgung mit einbauen. 

Ich würde auch eher etwas größere Eistüten empfehlen, denn da tut man sich wesentlich leichter mit der Gestaltung des Arrangements und dem Einbringen. In meinem Fall war es schon etwas fummelig, aber aussehen tut es trotzdem hübsch. Man kann aber natürlich auch nur eine einzige große Blume nehmen, welche die Eistüte ausfüllt. 


6. Juni 2016

Ab in die Hängematte!




Zugegebenermaßen    Hängematten haben etwas Tückisches.  Das Ein- wie Aussteigen erfordert meist einiges an Geschick. Schläft man dann mal ein und dreht sich unbedacht findet man sich statt in der Hängematte plötzlich darunter! So ist es mir zumindest öfter in der Vergangenheit ergangen.   Als ich diese  hübsche Hängematte mit Pünktchen gesehen habe,  bekam ich richtig Lust wieder einmal das Abenteuer Hägematte zu wagen.  Eine Möglichkeit zum Aufhängen findet sich sicher an einem der alten Balken auf dem Balkon  oder an den Bäumen im Garten. Praktischerweise gibt es dazu auch noch passende  gepunktete Strandmatten die man als solche verwenden kann oder als Knautschzone, falls man wiedermal das Gleichgewicht verliert.  Ein kleines Feuer und so kann man dann einen perfekten Sommerabend verbringen.  Eventuell mache ich vorher noch einen Mediationskurs, dass ich auch ganz still in der Hängematte liege ;-)








Fotos: Bloomingville/Trendwelt

27. Mai 2016

Erdbeer-Dessert im Glas

Wer mich kennt, weiß dass ich total auf Erdbeeren stehe! Das liegt vielleicht daran, dass ich zur Erdbeerzeit geboren wurde oder vielleicht war ich im letzten Leben eine "Erdbeere".  Naja, dann wäre meine Lebenszeit wohl recht kurz gewesen, ;-) Jedenfalls kann ich die roten Beeren in jeglicher Form zu mir nehmen.  Ganz ohne etwas, als Milch, im Cocktail, als Eisvariaton ...... Endless possiblities!

Kürzlich gab es bei mir schlicht und einfach Erdbeeren im Glas. Nicht als Marmelade, da warte ich noch lieber bis die heimischen Früchte reif sind, sondern als Dessert. Ich hatte noch ein paar Kokosmehl-Low-Carb-Muffins (was für ein langes Wort!) eingefroren und hab diese im Mirkowellenherd aufgetaut. Diese habe ich zerbröckelt und dann mit gesüßtem griechischen Joghurt und marinierten Erdbeeren mit Rum geschichtet.  Also wirklich total einfach und unkompliziert! Am Besten man lässt das Dessert noch etwas im Kühlschrank stehen, damit es durchzieht dann schmeckt es gleich noch etwas besser!






14. April 2016

Der Wiener Kaffeehausstuhl - Thonet Nr. 14 ein Designklassiker

Unverzichtbar beim Besuch eines Wiener Kaffeehauses sind Kaffeespezialitäten wie Einspänner, Fiaker und der kleine Braune, aber auch das stilvolle Ambiente lädt meist zum längeren Verweilen ein. Wer seinen Kaffee ganz traditionell mit Tageszeitung im Zeitungshalter genießen will, nimmt heute manchmal noch auf einem schlichten Bugholzstuhl von anno dazu mal Platz. Vielleicht ganz unwissend, dass es sich hierbei um eine Designrevolution aus dem 19. Jahrhundert handelt. Doch was hat es mit den einfachen Stühlen aus Buchenholz und Rohrgeflecht auf sich?

Der Klassiker unter den Kaffeehausstühlen ist eine wahre Innovation und wurde 1859 vom Deutschen Michael Thonet erfunden. Dieser gründete 1819 in Boppard am Rhein eine Bau- und Möbeltischlerei. Fürst Metternich, Staatskanzler der österreichischen-ungarischen K.u.K. Monarchie, fand Gefallen an seinen Möbeln und holt ihn 1842 nach Wien.

Dort eröffnet er zusammen mit seinen Söhnen 1849 ein eigenes Unternehmen. In Österreich war Thonet maßgeblich an der Ausstattung des Palais Liechtenstein und des Palais Schwarzenberg und zahlreichen Kaffeehäusern beteiligt. 1856 gelang Michael Thonet die Perfektionierung seines Bugholzverfahrens und er ließ es sich patentieren.

Das Verfahren wird so beschrieben: Die Ausgangsbasis jedes Stuhlteiles ist ein in Wuchsrichtung geschnittenes astfreies Vierkantholz. Auf der Drehbank wird es entweder in gleichmäßiger Stärke oder mit leichten Verdickungen zu Rundholz abgedreht. Danach legt man es in den Dampfofen und setzt es, je nach Dicke, ein bis zwei Stunden dem heißen Wasserdampf aus. An der künftigen Außenfläche des Werkstückes wird ein Blechstreifen befestigt, der das Aufsplittern verhindert. Anschließend wird das Holz in einer gusseisernen Form gebogen. 

Innovative Fertigungs- und Vertriebsmethoden sowie ein umfangreiches Sortiment von Stühlen, Tischen, Sesseln, Liegen, Garderoben usw. führten zum rasanten Aufschwung des Unternehmens und zu weltweiter Anerkennung. Ab 1889 wurde in sieben Fabriken im heutigen Tschechien, Ungarn, Russland und in Frankenberg (Deutschland) produziert. Es gab eigene Handelshäuser in allen wichtigen Metropolen der Welt.

Der Verkaufsschlager blieb jedoch der Wiener Kaffeehaus Stuhl, der damals schlicht „Stuhl Nr. 14“ hieß und heute "Modell 214" genannt wird. Bis 1930 wurde der Stuhl 50 Millionen mal verkauft. Grund für den Erfolg war, dass der Stuhl zerlegt verschickt werden konnte und somit in einer Transportkiste mit einem Kubikmeter Rauminhalt 36 zerlegte Stühle passten. Montiert wurden sie vor Ort – in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika.

Heute ist das Unternehmen wieder in Deutschland/Frankenberg ansässig und stellt in 5. Generation teils nach alter Tradition Stühle her, entwickelt aber immer wieder auch neue Designs und ist auch maßgeblich für die Erfindung der Stahlrohrmöbel  im 20. Jahrhundert verantwortlich.

Die Thonet-Stühle finden sich oft als Design- und Stilelement in modernen Wohnungen wieder. Sei es in der klassischen Variante oder auch in individuellen Farben oder im Mix mit anderen Sitzgelegenheiten!









Fotos: thonet.de

31. März 2016

Es grünt so grün....

Endlich ist der Frühling da und die Temperaturen steigen. Heute war es mit 20 Grad schon fast frühsommerlich warm. Die Natur steht vor dem Explodieren und es ist Garten-Zeit angesagt! Nicht jeder verfügt über eine Hausgarten oder hat Zeit sich so intensiv der Arbeit im  Freien zu widemen.   Mit ein bisschen Grün lässt sich auch auf dem Balkon etwas Gartenfeeling erzeugen.  IKEA trägt dem Trend zum kleinen Heimgarten auf "Balkonien" Rechnung und bietet kleine Gewächshäuser, Blumenständer und Schränke an. Dazu gibt es natürlich  passenden Balkonmöbel uvm. Beim nächsten IKEA-Besuch wird dann wohl das ein odere andere Outdoor-Accessoire in den Einkaufswagen wandern. Natürlich völlig ungeplant, weil eigentlich wollte man ja nur Stehordner fürs Büro kaufen...







Fotos: IKEA

22. Februar 2016

DIY: Diamant aus Beton

Kürzlich habe ich mich an den Werkstoff Beton gewagt. Eigentlich komisch, dass ich diesbezüglich so lange abstinent war. Ich hab ja schon als Dreijährige mit meinem Opa den Keller meines Elternhauses gemauert. Naja, ob ich wirklich gemauert habe weiß ich nicht - aber ich bin meinen Großvater einfach nicht von der Pelle gerückt und wollte immer überall dabei sein.

Irgendwo in den Weiten des Internets bin ich über diverse Beton-Objekte gestoßen und auch auf einen Diamanten. Das hat mir gleich so gut gefallen, dass ich es nachmachen wollte.  Ich habe mir eine Anleitung rausgesucht und los ging es!

1. Das Template dazu kann man hier downloaden.

2. Das Ganze kann man dann entweder mit Sprühkleber auf einen härteren Karton kleben oder man nimmt ein stärkeren Tonpapier und druckt es direkt dort drauf.

3. Danach muss man das Ganze mit dicken Tesastreifen abkleben oder mit einer Selbstklebefolie.Das ist wichtig, damit der Beton nicht durchsuppt.

4. Dann den Ausdruck ausschneiden und falten. Die Kanten am Besten mit einem Lineal einfalten!

5. Danach die Form zusammenfügen und alle Kanten abkleben. Ich habe ein Panzerband genommen. Vermutlich geht aber auch ein Paketband.

6. Die Diamanten-Form verkehrt in eine Glas stellen.

7. Den Beton erst jetzt abmischen und dann einfüllen.

8. Mindestens zwei Stunden warten, besser noch 1-2 Tage und danach die Pappe entfernen.


Es war dann doch mehr Aufwand als ich dachte. Das Ausschneiden und Abkleben der Form und das Anmischen und gießen. Eine Stunde muss man dafür fast rechnen exkl. Trockungszeit. Ich hab es zwei Tage trocknen lassen.

Ich muss sagen, die Welt des Betons und Zements ist eine eigene Wissenschaft. Da steige ich immer noch nicht durch. Fürs Erste habe Blitzzement genommen, der härtet schnell aus und man braucht auch nichts mehr zumischen wie Sand z.B.   Nachteil er ist teuer und 1 kg hat gerade mal für zwei Diamanten und zwei kleine Kerzenständer gereicht. Es gibt auch Bastelbeton, der ist preislich ähnlich teuer.

Ich stehe nun erst am Anfang meiner Beton-Experimente. Ich freue mich schon auf die wärmer Jahreszeit, denn da werde ich es dann mit "normalen" Zement versuchen und den mit Sand selbst mischen.  Mir schweben da ja schon größere Objekte wie Pflanzenschalen oder ähnliches vor. Also dann "Gut Beton" oder keine Ahnung wie die Maurer sagen :-)


1. Januar 2016

Pantone Farbe 2016 - Meine Inspiration dazu

Jedes Jahr  im Dezember warten viele auf die neue Pantone-Farbe des kommenden Jahres. Diese findet sich dann oft wieder im Graphic Design, Interior Design , Mode und Kunst. Heuer war die Überraschung sehr groß, weil es gleich zwei Farben sind. Die Pantone Farben 2016 heißen ROSE QUARTZ & SERENITY! Und so sehen sie aus. Weiter unten findet Ihr meine Inspiration dazu.  Ich bin ganz verliebt in diese Farbkombination, obwohl das sonst nicht so meine Farben sind.