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Weihnachtsornamente selbstgemacht!




Heuer habe ich meine alte Weihnachtseko von vor zwei Jahren her ausgeholt.  Ich mag es ja gerne puristisch und daher ist meine Weihnachtsdeko auch nicht so pompös.

Ich habe damals aus einem  Stärke-Natron-Wasser Teig (engl. cornstarch dough) diese Aufhänger gebacken.  Eigentlich war es ganz einfach.
Man vermischt die Zutaten und kocht das Ganze in einem Topf auf dem Herd unter ständigem Rühren bis der Teig eine Konsistenz ähnlich von Püree hat.  Dann gibt man ihn heraus und lässt ihn etwas abkühlen. Dann kann man den Teig kneten und ausrollen.

Man sollte den Teig weder zu dick noch zu dünn ausrollen.  Vielleicht so 1 ½ cm weil er sonst beim Backen reißt.   Mit verschiedenen Ausstechern kann man dann seine Wunschmotive ausstechen. Mit einem Strohhalm dann ein Loch machen, damit man die Figürchen auch aufhängen kann. Wer ein Muster auf dem Teig haben will kann einfach einen Wollschal, Haube oder Häkeldeckchen aufrollen und wieder abziehen.

Danach kommen sie in den Ofen bei  80 Grad Celsius.  Dort bäckt man sie zuerst 40-60 min auf einer Seite  und wendet sie dann und bäckt noch einmal 40-60 min. Das soll verhindern, dass die Aufhänger brechen.  Soweit ich mich erinnern kann sind mir aber doch ein paar gebrochen. Also wenn man mehr haben möchte dann kann man sicher auch mehr Teig machen, wenn man will.

Interessant ist jedenfalls der Geruch in der Küche. Es riecht irgendwie alles etwas nach Seifenlauge oder Waschpulver. Also nichts mit süßlichem Plätzchenduft. Ich habe die Ornamente vor zwei Jahren gemacht und dann damit auch Weihnachtspäckchen dekoriert usw.  Die restlichen habe ich dann in eine Metalldose gegeben. Sie sind haltbar, aber wenn sie mal hinunterfallen dann sind sie auch meist kaputt. Man kann sie aber zur Not auch mit Sofortkleber wieder zusammenfügen, wenn der Schaden nicht zu groß ist.



Hier die Zutaten:
½ Tasse Speisestärke
1 Tasse Natron (kein Backpulver!)
¾ Tasse Wasser

Wenn Ihr keine amerikanischen Cup-Messbecher hat – einfach eine andere Tasse nehmen und damit messen.







Einfach Adventsdeko - Idee

Nicht immer hat man Zeit sich einer aufwendigen Advents-Dekoration zu widmen. Oft vergeht die Zeit so schnell und plötzlich steht der 1. Advent vor der Tür. Bei mir ist es in den letzten Jahren zur Tradition geworden, dass ich mit einer einfachen Deko beginne. Meistens kommt dann im Laufe der Vorweihnachtszeit immer mal etwas an Dekoration dazu. Aber mit einer einfachen Deko ist man auf der sicheren Seite und hat auch weniger Stress.

Diesmal habe ich einfach weiße Stumpenkerzen gekauft und eine Packung Anissterne. Um die Kerzen habe ich dann einen Spagat gebunden, die Sterne angeklebt und fertig war die Deko. Ich finde sie einfach - aber einfach wunderschön!

Ein süsses Zitronentörtchen - Lemon Meringue Tartelettes

Den gestrigen Nachmittag habe ich damit verbracht diese leckeren Lemon-Meringue-Tartelettes  zu backen. Es war das Erstemal und dafür sind sie eigentlich recht gut gelungen. Zugegebenermaßen sind die doch recht aufwendig zu machen. Man muss einen Mürbteig machen, der muss dann eine Stunde ruhen. Eine Lemon-Curd muß gekocht werden und dann noch eine Baisermasse. Sehr viel Aufwand für so kleine Dinger! Ich wollte es jedenfalls mal probieren.

Fazit: Sie sind gut gelungen, schmecken und sind aber leider wahre Kalorienbombe. Insofern werden sie wohl nicht so oft auf den Tisch bzw. in den Magen kommen :-)




Tablet-Halter aus einem Holzbrett

Ja, eigentlich sollte das ein DIY-Self Projekt werden. Ich wollte aus einem Holzbrett mit Griff einen Tablet-Ständer oder Halter machen. Doch ich hatte größere Probleme ein geeignetes Brettchen zu finden. Entweder waren sie zu dünn oder zu kurz oder zu wenig breit. Es war wie verhext! Wie es der Zufall so wollte meldet sich da ein neuer Kooperationspartner bei mir. Es war die *Firma Holzgespür. Ich ergriff die Gelegenheit und fragte ob es ihnen möglich wäre so ein Brettchen herzustellen. Ich beschrieb wie ich mir das vorstellte und binnen kürzester Zeit war das Brett fertig. Aber nicht nur das, auch der Rest des DIY-Projekts wurde mir gleich abgenommen.

Da mit habe ich garnicht gerechnet und mich wirklich sehr gefreut darüber! Nun habe ich diesen schöne Holzbrett aus Massivholz bei mir stehen und erfreue mich jeden Tag daran.  Ich stelle manchmal mein Tablet drauf oder diese netten Kärtchen, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen haben. Man kann also sagen aus dem geplanten DIY-Projekt wurde ein TDIFM-Projekt (They-Did-It-For-Me)!


*Kooperationspartner

Endlich Herbst!

Hurrar! Endlich ist es Herbst - zwar nur meteorologisch gesehen aber allein das Wort versetzt mich schon eine gute Stimmung.  Die für mich schönste Zeit des Jahres bricht an! Heute merkt man bei 30 Grad zwar noch nicht viel, aber die Wettervorhersage für die nächsten Tage zeigt tatsächlich herbstliches Wetter an.

Das freut mich wirklich sehr, denn dieser Sommer war ja mal wirklich "sommerlich".  Insofern darf dieser Herbst gerne auch "herbstlich" werden. In den Läden sieht man jetzt ja schon überall Herbstdeko und leider auch schon Halloween-Zeugs. Himmel! Das finde ich schon schlimm, zu dieser Zeit und den Brauch mag ich nachwievor nicht. Er ist mir zu amerikanischen und kommerziell. 

Aber an ein paar Zierkürbisen bin ich auch nicht vorbei gekommen!  Die musste ich heute zur Feier des Tages gleich hervorholen um den Herbstanfang zu feiern!




Sommerzeit

Der Sommer ist diesmal ja besonders heiß! Gott sei Dank gab es jetzt mal für ein paar Tage eine Abkühlung und da konnte ich auch mal wieder den Backofen anwerfen. Diesmal für einen köstlichen Apfelstrudel mit eigenen Frühäpfeln und das Ganze auch wieder ohne Zucker. Diesmal habe ich einfach Süßstoff zum genommen. Es geht auch und selbst Besucher haben davon nichts gemerkt.

Ein paar Tage später gab es dann mal einen Toast Caprese. Grund dafür war, dass ich zu viel Mozzarella eingekauft hatte und der verarbeitet werden musste. Das Ganze hat wunderbar nach Italien geschmeckt! Ich sag' es Euch! Ich hoffe, ihr genießt den Sommer auch bzw. seid auf Urlaub oder fahrt noch! Jede Jahreszeit hat ihren Reiz!




Low Carb Eis



Puhh die letzten Tage war es so heiß! Ich komme bei +25 Grad sowieso immer ins Schwitzen. Wir hatten jetzt 30 Grad und in der Wohnung ist leider auch nicht viel kühler gewesen.

Jedenfalls bekam ich da Lust auf ein Eis. Ich hab schon Ewigkeiten keines mehr gegessen, da ich mich weitgehendst zuckerfrei ernähre.

In Eis ist halt doch jede Menge davon enthalten und eine zuckerfreie Variante habe ich noch nicht gefunden. Abgesehen davon, möchte ich nicht wissen was da dann alles an Zusatz- und Farbstoffen enthalten ist.

Deshalb habe ich jetzt einfach ein  Rezept für ein Vanille Parfait gesucht und in eine Low Carb Variante umgemünzt. Also genau genommen ist es kein Eis sondern Halbgefrorenes bzw. ein Parfait. Aber für mich ist da nicht so viel Unterschied. Außerdem ist es leichter zu machen, wenn man keine Eismaschine zur Hand hat.

Jedenfalls war das Ergebnis phantastisch! So lecker und das Rezept ist auch super, da "nur" 3 Eier und 250ml Sahne enthalten ist. Wenn man mal vergleicht wie viel bei den anderen Rezepten an Eiern dabei ist.

Also hier die Zutaten:

3 Eier
1 Vanilleschote
75 g Xylit  (eventuell gemahlen in Puderzuckerform mit elektr. Kaffeebohnenmühle)
250 ml Schlagsahne
1 TL Zitronensaft
Öl für die Form (Kastenform für ca. 500 ml Inhalt)

ZUBEREITUNG:

1. Eier trennen und das Eiklar in eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen. Die Eigelbe in einen Metallschüssel geben. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark heraus schaben. Zusammen mit dem Xylit zu den Eigelben geben.

Anmerkung: Ich habe das Xylit fein gemahlen mit einer elektrischen Mühle, weil im Ursprungsrezept auch Puderzucker angegeben ist.  Wie es sich mit ungemahlen Xylit verhält, weiß ich nicht. Man muss es einfach probieren, ob es sich schön verteilt. Aber ich denke schon, da man es ja über dem  heißen Wasserbad aufschlägt.

2. Das Ganze über dem heißen Wasserbad mit dem Schneebesen dick schaumig schlagen. Anschließend zum Abkühlen im kalten Wasser (Küchen-Waschbecken) weiter schlagen.

3. Danach die Sahne steif schlagen und unter die abgekühlte Eimasse ziehen. Das Eiklar mit Zitronensaft steif schlagen und den Eischnee unter die Eismasse heben.

4. Eine Kastenform mit  Öl auspinseln. Die Form mit Frischhaltebeutel auskleiden. Frischhaltefolie ist zu dünn und reißt schnell! Die Parfaitmasse einfülle, verteilen  und glatt streichen. 

Anmerkung: Meine Kastenform ist ca. 29 cm lang und zwischen 7-8 cm hoch und breit.  Die Masse ging hier gut hinein und es war noch etwa einen Fingerbreit Luft bis zum Rand.

5. Mit einer Frischhalte-Folie (hier kann man sie verwenden) oben abdecken und mindestens 6 Stunden, besser aber über Nacht durchfrieren lassen.

6. Wer gerne eine Beeren-Sauce haben möchte, der kann das auch jetzt schon vorbereiten. Einfach Beeren der Saison mit Wasser, Ruhm und Süßstoff oder Xylit abmachen und in den Kühlschrank stellen. Diese sollte dann auch mehrere Stunden durchziehen. Mann kann sie dann so oder auch pürriert verwenden.

7. Wenn das Ganze durchgefroren ist, stürzt  man das Parfait und richtet es z.B. mit  Erdbeeren  für mehrere Personen an oder man kann das Eis auch weiter eingefrieren. Am Besten in eine Frischhaltebox und  in Stücke geschnitten. Dann hat man länger etwas davon!  Das Parfait soll ca. 6 Wochen in der Kühltruhe oder dem Gefrierfach halten. Bei uns hielt es aber nicht mal eine Woche ;-)




Vase aus Glühbirne

Für ein paar Wochen wurde ich von einem Mitarbeiter vom Online-Möbel Anbieter  eingeladen ein DIY-Projekt umsetzten.

Ich konnte mir selbst aussuchen, was ich machen wollte. Zuerst sollte es etwas anderes sein, aber dazu fehlten mir ein paar Dinge, die ich nicht so schnell besorgen konnte.

Daher habe ich mir etwas anderes überlegt und ich finde, es ist ein nette Idee Vasen aus alten Glühbirnen zu machen. Auch gar nicht so schwierig zum Umsetzen, wie ich mir gedacht habe.  Ich hatte es schon länger im Kopf, mich aber dann doch nicht durch gerungen es zu tun. Aber wenn man dann "muss"  und man Fotos und Text liefern soll, dann ist man eher dahinter. Ein bisschen Druck schadet als nicht. Ich hoffe, es gefällt Euch!

Details bzw. das Tutuorial mit Bildern findet man hier.